DEA auf der ONS 2016 in Stavanger

Vom 29. August bis 1. September 2016 war DEA als Aussteller bei der ONS 2016 in Stavanger vertreten.

An DEAs Messestand (Stand-Nr. 330, Halle 3) konnten Besucher Live-Präsentationen zu Fallstudien aus internationalen DEA-Projekten erleben und aktuelle Industriethemen mit den DEA-Experten besprechen.

Hier finden Sie unsere täglichen Berichte aus Stavanger.

Donnerstag, 1. September

Zusammenfassung der ONS 2016

Die ONS 2016 in Stavanger geht zu Ende und die Veranstalter sind voll des Lobes. Dieses Jahr fand die zweitgrößte und aus ihrer Sicht beste ONS statt. 65.718 Besucher kamen zur Messe in Stavanger, was die signifikante Rolle der Konferenz und Messe als wichtigen Treffpunkt der Branche in einer Zeit des Wandels bestätigt.

DEA war einer von 1.241 Ausstellern aus 40 Ländern. Der großzügige, einladende DEA-Stand in Halle 3 bot Raum für Präsentationen direkt vor Ort über bevorstehende Projekte, technische Aspekte sowie DEAs Leistungsbilanz. Mehr als 40 Kollegen aus Oslo und Stavanger unterhielten sich mit zahlreichen Besuchern und erläuterten ihnen die Ziele, Strategie und Geschichte der DEA.

Laut dem Feedback der Besucher nutzte DEA ihre erste Präsenz auf der ONS in Stavanger, um die öffentliche Wahrnehmung zu steigern und konnte durch die detaillierte Präsentation des Zidane-Projekts das Interesse der Besucher wecken.

 

Letzte Eindrücke von der ONS 2016:

Mittwoch, 31. August

Der dritte Tag auf der ONS

Der DEA-Stand in der Nähe des deutschen Pavillons war am dritten Tag der ONS sehr gut besucht. Am Studententag kamen viele Absolventen zu DEA, um über ihre Berufsaussichten zu sprechen. Darüber hinaus wurden zwei Präsentationen gehalten. Zum einen präsentierte Lars Moe noch einmal das Zidane-Projekt. Zum anderen präsentierte Florian Bremer die erfolgreiche Arbeit der DEA auf der Bohr- und Förderinsel Mittelplate.

Die diesjährige Offshore Northern Seas Conference (ONS) hat bislang die Erwartungen der DEA erfüllt. Es war eine gute Gelegenheit, DEA einem breiten Publikum vorzustellen. Der Fokus vieler Diskussionen lag auf künftigen Möglichkeiten, da das Ministerium für Öl- und Energie in Norwegen davon ausgeht, dass noch immer große Mengen unerschlossener Öl- und Gasreserven auf dem norwegischen Festlandsockel vorhanden sind, niedrige Preise es für E&P-Unternehmen jedoch finanziell riskanter machen, diese Mengen zu finden und zu fördern. Diese Auffassung stimmt mit den zuletzt veröffentlichten Zahlen des Staatlichen Amtes für Statistik in Norwegen überein, die einen Rückgang der Öl-Investitionen für das nächste Jahr prognostizieren.

 

Eindrücke vom dritten Messetag:

Dienstag, 30. August

Ein ereignisreicher Tag für die Kollegen der DEA auf der ONS

Der zweite Tag auf der ONS begann gleich mit einem Highlight: morgens hielt Lord Browne eine Rede für die Teilnehmer der ONS-Konferenz. Er betonte, dass Norwegen ein attraktiver Standort für geschäftliche Aktivitäten bleibt, da das Land vier Dinge biete, die in der E&P-Branche heutzutage sehr selten gemeinsam auftreten: „Erstens bietet es die Perspektive für langfristige, zukunftsbezogene Aktivitäten. Meiner Erfahrung nach bedeuten neue Technologien, dass große Kohlenwasserstoff-Regionen wie Norwegen stets die Erwartungen übertreffen. Im Jahr 1995 erwartete man zum Beispiel, dass die Produktion im Feld Ekofisk in 2025 enden wird. Letztes Jahr jedoch, wurde der Produktionszeitraum bis ca. 2050 verlängert. Zweitens bietet Norwegen große Chancen für Wachstum. Mehr als die Hälfte der geschätzten förderbaren Ressourcen des Landes können produziert werden; das Johan Sverdrup-Feld, welches zu Beginn dieses Jahrzehntes entdeckt wurde, ist die größte Entdeckung auf dem Festlandsockel der letzten dreißig Jahre. Drittens bietet Norwegen ein relativ geringes Kostenumfeld für die geschäftlichen Tätigkeiten von Unternehmen. Die Gesamtkosten pro Barrel betragen derzeit weniger als die Hälfte des Niveaus des Vereinigten Königreichs und sind etwa gleichwertig mit denen der USA. Und viertens wird die Energieindustrie in Norwegen durch einen stabilen Rechtsrahmen unterstützt.“

Zudem sprach Lord Browne über die vier Herausforderungen, denen die Industrie weltweit gegenübersteht, wie den rapiden Verfall der Rohstoffpreise, die Notwendigkeit, Kosten in der Lieferkette erneut zu evaluieren, die Unsicherheit in Bezug auf die Nachfrage nach Kohlenwasserstoffen aufgrund von technischen Innovationen sowie die existenzielle Bedrohung für die Öl- und Gasindustrie durch den Klimawandel.

An DEAs Stand empfingen CEO Thomas Rappuhn, COO Dirk Warzecha und Hans-Hermann Andreae, General Manager der DEA Norge, eine Delegation norwegischer Parlamentarier und sprachen mit ihnen über die Pläne der DEA in Norwegen. Darüber hinaus hat die Delegation ein Update zu DEAs erster eigenoperierter Feldesentwicklung in der Norwegischen See erhalten.

Das Zidane-Projekt war ebenfalls Thema einer umfassenden Präsentation von Projektmanager Lars Moe, der die Aufmerksamkeit der zahlreichen Zuhörer durch seine Darstellungen auf die technischen Implikationen der Anbindung an die Heidrun-Infrastruktur lenkte.

Auch eine Gruppe von Bürgermeistern aus der Region Stavanger besuchte den DEA-Stand. Hier wurden sie von Kjetil Hjertvik, Communication Manager bei DEA Norge, über die laufenden Geschäftsaktivitäten informiert.

Der zweite Tag hat gezeigt, dass DEA in der Lage ist, großes Interesse in der norwegischen Upstream-Industrie und bei den zuständigen staatlichen und lokalen Behörden zu wecken.

 

Eindrücke vom zweiten Messetag:

Sonntag & Montag, 28. & 29. August

Führende Öl- und Gasmesse ONS in Stavanger gestartet

Die ONS startete am Sonntagnachmittag mit einer hochkarätig besetzten Konferenz, auf der über die Energiemärkte, Herausforderungen der Energiesicherheit sowie die derzeitige geopolitische Lage im Energiebereich diskutiert wurde. Rund 70 der wichtigsten Führungskräfte und Entscheidungsträger aus der Industrie und der norwegischen Regierung trafen sich zu einem intensiven Meinungsaustausch.

Der Montagmorgen begann mit einer großartigen Eröffnungszeremonie, an der der norwegische Kronprinz, die Premierministerin und der Energieminister teilnahmen. Der Veranstaltungsauftakt wurde von den großen Veränderungen in der Öl- und Gasindustrie in den vergangenen Jahren dominiert. Die treibende Frage des Konferenzprogramms war, wie man sich der neuen Marktsituation anpassen, die damit verbundenen Probleme lösen und das Innovationsniveau steigern kann.

Da alle Beteiligten ähnlichem Druck ausgesetzt sind, Kosten zu senken und rentabel zu bleiben, war die Stimmung unter den Konferenzteilnehmern sehr ernüchternd. Große Unternehmen berichteten von ihren Maßnahmen zur Kostensenkung und präsentierten ein Vorzeigeprojekt, in dem es darum geht, Kosten zu senken, ohne die Einflüsse neuer Investitionen zu ignorieren. Das gilt auch für die DEA, die in naher Zukunft das Feldesentwicklungs- und Betriebskonzept für Zidane nach dem Abschluss aller internen Genehmigungsprozesse einreichen wird. Derzeitigen Berechnungen zu Folge konnten die Kosten für das Projekt um mehr als 20 Prozent reduziert werden, verglichen mit der ursprünglichen Planung vor zwei Jahren.

Bei DEA fanden Treffen mit norwegischen Politikern statt, die großes Interesse an DEAs Aktivitäten am Norwegischen Kontinentalschelf zeigten. Gleichzeitig trafen DEAs Vorstandsvorsitzender, der Managing Director der DEA Norge und der Aufsichstratsvorsitzende einige wichtige Stakeholder, um mit diesen Optionen für weitere Kooperationen zu diskutieren und zu evaluieren.

Am DEA-Stand hatten Besucher die Gelegenheit, eine technische Präsentation mit dem Thema „Combining petrophysical and seismic data to assess source rocks: A case study from the Upper Jurassic of the North Sea” zu hören. Die Referenten Balazs Badics und Sean Mackie haben sich lange Zeit mit diesem Thema beschäftigt.

Der Tag in Stavanger endete mit dem traditionellen ONS-Emfpang im Tango-Restaurant im Hafen. Diese Tango-Veranstaltung wurde vor einigen Jahren von E.ON E&P Norge AS eingeführt. Das Event ist eine Tradition geworden und auch nach der Akquisition gab es keinen Grund, die allseits bekannte Networking-Veranstaltung nicht weiterzuführen.

 

Eindrücke vom ersten Messetag:

Besuchen Sie unseren Messestand

Kommen Sie zu unserem Stand Nr. 330 in Halle 3 und erfahren Sie mehr über DEAs Feldesentwicklungsprojekt Zidane sowie DEAs langjährige erfolgreiche Förderung von der Mittelplate im deutschen Wattenmeer.

Innerhalb des letzten Jahres hat DEA die eigene Produktion in Norwegen verdoppelt. Nun bereitet sich das Upstream-Unternehmen dort auf seine erste eigenoperierte Feldesentwicklung vor und plant weiteres Wachstum in Norwegen.

„Die ONS 2016 in Stavanger ist eine tolle Gelegenheit, der Öl- und Gasbranche DEAs neue Positionierung in Norwegen und unsere laufenden Aktivitäten vorzustellen“, sagt Hans-Hermann Andreae, Managing Director von DEA Norge. „Gleichzeitig können die Messebesucher an DEAs Stand mehr über die DEA und ihre internationalen Aktivitäten erfahren.“

Im Jahr 2015 erwarb DEA das Unternehmen E.ON E&P Norge und stärkte somit ihre Position in Norwegen. In den letzten acht Monaten wurden die beiden Unternehmen zusammengeführt und der Hauptsitz nach Stavanger verlegt. „Wir haben eine lange Geschichte in Norwegen und wollen in diesem Land weiter wachsen. Im kommenden Herbst werden wir das Feldesentwicklungs- und Betriebskonzept für die Zidane-Entwicklung einreichen. Gleichzeitig prüfen wir weitere M&A-Möglichkeiten im Markt, um unsere Geschäfte in Norwegen weiter auszubauen“, so Andreae.

Bei der ONS gibt DEA in einer Reihe von Präsentationen am Stand einen Einblick in die umfangreiche Erfahrung des Unternehmens im Bereich der Exploration und Produktion von Öl und Gas.

DEAs Standprogramm:

Wir sehen uns in Halle 3, Stand 330.

Offshore Northern Seas Conference & Exhibition (ONS) 2016 in Stavanger

Die ONS in Stavanger wird seit mehr als 40 Jahren veranstaltet und zieht die großen Player der internationalen Öl- und Gasindustrie an. Bei der Veranstaltung werden aktuelle Themen, Trends, Innovationen und Technologien diskutiert. Das Publikum der Messe setzt sich aus hochrangigen Managern und Politikern sowie Spezialisten und Young Professionals aus der ganzen Welt zusammen.

 

© Foto: ONS/Kallen (Quelle: Trine Sola Larsen)