Dänemark

DEA ist in Dänemark seit den 80er Jahren tätig. Die jahrelangen Explorationsbemühungen wurden 2000 durch die ölfündigen Offshore-Bohrungen Nini-1 und Cecilie-1 belohnt. Im Mai 2002 wurde die behördliche Genehmigung zur Inproduktionsnahme der beiden Felder erteilt. DEA hält am Feld Nini (4/95) eine 42,86-prozentige Beteiligung (DONG als Operator mit den verbleibenden 57,14 Prozent), und an Cecilie (16/98) eine 56,41-prozentige Beteiligung (DONG als Operator 22 Prozent). Im Jahr 2016 wurden DEA in Dänemark zwei Lizenzen als Betriebsführer mit einem Anteil von je 50 Prozent zugesprochen.

DEA Lizenzen Dänemark

DEA wird erstmalig Betriebsführer in Dänemark

Im Rahmen der 7. Lizenzrunde hat die dänische Energiebehörde (Danish Energy Agency) an die DEA Deutsche Erdoel AG Anfang April 2016 die zwei Lizenzen 8/16 und 9/16 in Dänemark vergeben. Das Konzessionsgebiet umfasst eine Fläche von circa 530 Quadratkilometern und befindet sich im südlichen Zentralgraben im westlichen Teil der dänischen Nordsee. DEA ist dadurch erstmalig zum Betriebsführer in Dänemark geworden. Partner in den Projekten sind das niederländische Explorations- und Produktionsunternehmen Dyas und die dänische Staatsgesellschaft Nordsøfonden.

Unbemannte Wellhead-Plattformen für effiziente Entwicklung

Die Felder Nini und Cecilie wurden mit mehreren Produktionsbohrungen (auch horizontal) erschlossen. Die Produktion begann im Herbst 2003. Im Jahr 2007 wurde die Nini 5 im östlichen Bereich der Nini Lizenz fündig.

Zur effizienten Entwicklung der Reserven wurden die dortigen Funde jeweils mit einer so genannten, unbemannten Wellhead-Plattform ausgerüstet – das geförderte, unbehandelte Öl wird über Pipelines zur benachbarten Siri-Plattform transportiert. Dort erfolgt die Aufbereitung und Lagerung des Erdöls.

Förderung aus den dänischen Ölfeldern Nini und Cecilie

Von der Nini- und Cecilie-Plattform wurden jeweils drei Pipelines zur Siri-Plattform verlegt:

  1. Über die Multiphase-Leitungen gelangt das Ölgemisch zu den zentralen Siri Anlagen.
  2. Über die Lift Gas-Pipelines gelangt das abgetrennte und getrocknete Gas von der Siri-Plattform zu den Satelliten-Plattformen zurück und wird dort in die Förderbohrungen geleitet, um das Öl aus den Förderbohrung zu „liften“.
  3. Die Injektions-Wasser-Pipeline leitet das abgetrennte Wasser von den Siri-Anlagen aus zurück zum Ort der Förderung. Dort wird es ebenfalls wieder in die Erdöllagerstätten in ca. 2.300 Metern Tiefe eingepresst, um den Druck in den Lagerstätten Nini und Cecilie aufrecht zu erhalten. Es gilt: Je höher der Lagerstättendruck desto effizienter die Förderung.