Bohrbetrieb Wietze

Unser Bohrbetrieb befindet sich auf dem historischen Gelände der ehemaligen Ölschachtanlage in Wietze. Seine Aufgabe ist es, eigene Bohrprojekte, aber auch Bohrkampagnen mit Beteiligung von Konsortialpartnern sicher umzusetzen.

Die Umwelt immer im Blick

Für alle Bohrvorhaben gelten umfangreiche Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und der Menschen. So sind beispielsweise die für das Bohren benötigten Antriebsaggregate, Pumpen und Hebewerke schallgedämmt. Der gesamte Bohrplatz wird mit einer Lärmschutzwand umgeben. Die Versorgung der Maschinen mit Strom aus dem Netz sorgt für einen emissionsarmen Betrieb. Auf dem Bohrplatz haben wir Anlagen zum Gewässerschutz installiert. Bei den eigentlichen Bohrarbeiten schützen wir mit unterschiedlichen technischen Maßnahmen das Grundwasser. Anfallendes Bohrklein und überschüssige Bohrspülung werden gesammelt und fachgerecht entsorgt.

Mit seinen Mitarbeitern betreibt der Bohrbetrieb Wietze das Materiallager und die zwei eigenen Bohranlagen T-150 und T-160.

Bohranlage T-150

Die Bohranlage T-150 ist auf unserer Bohr- und Förderinsel Mittelplate im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer im Einsatz. Mit ihr erschließen wir von der künstlichen Insel aus das größte deutsche Erdölfeld in vertikalen Teufe von  2.000 bis 3.000 Metern. Die Bohranlage hat die Kapazität Bohrungen mit einer Gesamtlänge von bis zu 10.000 Meter zu realisieren und ist mit modernster Technik ausgestattet.

Bohranlage T-160

1997 haben wir die Bohranlage T-160 in Betrieb genommen. Sie ist eine der stärksten Bohranlagen Europas. Mit ihr realisieren unsere Spezialisten jährlich bis zu zwei Erdgasbohrungen in Niedersachen. Deren Länge beträgt in der Regel mehr als 5.000 Meter. Die elektrisch betriebene Tiefbohranlage mit einer Antriebsleistung von über 6.300 Kilowatt macht auch stark abgelenkte Bohrungen sowie Horizontalbohrungen von mehr als 6.000 Metern Länge möglich.