Förderbetrieb Niedersachsen

Niedersachsen ist das Zentrum der deutschen Erdgasförderung. Mehr als 95 Prozent des in Deutschland produzierten Erdgases stammt aus diesem Bundesland. Die DEA ist dort stark vertreten: Das Fördergebiet des Unternehmens erstreckt sich auf die Region zwischen Elbe und Weser und reicht vom Landkreis Celle im Osten über den Heidekreis sowie den Landkreis Rotenburg/Wümme bis zum Landkreis Verden/Aller im Westen. Vor Ort ist die DEA mit dem Förderbetrieb Niedersachsen präsent, der seinen Sitz in Langwedel-Holtebüttel im Landkreis Verden/Aller hat.

Erdgasvorkommen zwischen Elbe und Weser

DEA: Unter den führenden Erdgasproduzenten Deutschlands

Die von der DEA im Nordwesten Niedersachsens betriebenen Erdgasfelder Hemsbünde, Bötersen und Völkersen gehören zu den zehn produktionsstärksten Erdgasfeldern in Deutschland. Insgesamt hat die DEA in Niedersachsen mittlerweile mehr als 50 Milliarden Kubikmeter Erdgas aus einer Tiefe von rund 5.000 Meter gefördert.

Mit ihren derzeit 38 aktiven Erdgas-Förderbohrungen kann die DEA in der Spitze mehr als sieben Millionen Kubikmeter Erdgas pro Tag fördern. Je nach Beschaffenheit der Lagerstätte und der bisherigen Produktionsdauer liegen die Förderraten der einzelnen Bohrungen zwischen 1.000 und 40.000 Kubikmetern pro Stunde. Zum Vergleich: Um ein modernes Einfamilienhaus mit vier Bewohnern zu beheizen, sind im Schnitt etwa 2.000 Kubikmeter pro Jahr nötig.

Die DEA fördert und liefert in jedem Jahr termingenau fast zwei Milliarden Kubikmeter Erdgas. Dabei können die vom Markt abgefragten Raten sowohl saisonal als auch von Stunde zu Stunde stark schwanken. Eine besondere Herausforderung für den Betrieb ist es daher, die Produktionskapazitäten langfristig zu planen und sicherzustellen.

Erdgasförderung Förderbetrieb Niedersachsen 1985 - 2014

Sicherheit hat höchste Priorität

Im Förderbetrieb Niedersachsen der DEA sind rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Sie sind für die Überwachung, Wartung und Instandhaltung aller obertägigen Anlagen und Bohrungen verantwortlich. Dabei ist ein besonders umsichtiges Verhalten gefordert: Das Produkt Erdgas ist nicht sichtbar und außerdem geruchsneutral. Seine Förderung und Bereitstellung erfolgt in geschlossenen, kontrollierten Systemen, die in puncto Technik höchsten Anforderungen entsprechen.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind speziell darin geschult, bei ihrer Arbeit auf Geräusche von Undichtigkeiten oder auf Leckagen von Flüssigkeiten zu achten. Alle Bohrungen, Leitungen und Stationen werden von einer zentralen, rund um die Uhr besetzten Leitwarte aus kontinuierlich überwacht und gesteuert. Über Mobiltelefone sind die im Außendienst tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ständig in Kontakt mit der Leitwarte und können im Störungsfall schnell vor Ort des Geschehens sein.

DEA als wichtiger Arbeitgeber in der Region

Der Förderbetrieb Niedersachsen ist als Arbeitgeber, Steuerzahler und Auftraggeber ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region. Er bietet hochqualifizierte Arbeitsplätze und beschäftigt darüber hinaus regelmäßig eine Reihe von Dienstleistungsunternehmen. Mit den Unternehmenssteuern und der zusätzlichen Förderabgabe, die dem Land Niedersachsen zu Gute kommt, leistet DEA darüber hinaus einen wichtigen Beitrag für den Landeshaushalt und die wirtschaftliche Entwicklung der Kommunen.

DEA trägt zur deutschen Energieversorgung bei

Die DEA will ihre deutschen Erdgasfelder konsequent weiterentwickeln, Konzessionsbesitz und -beteiligungen ausbauen und ihre Explorationsaktivitäten intensivieren.

Techniker bei der Überwachung der Gastrocknungsanlage
Eingang zum Förderbetrieb Niedersachsen
Luftbild vom Förderbetrieb Niedersachsen
Mitarbeiter vor der Bohranlage T-160