Multilateral-Bohrungen

Geologen, Geophysiker, Lagerstättentechniker, Komplettierungsingenieure und natürlich unsere Bohrspezialisten – sie alle rücken ganz eng zusammen, wenn es um das Thema Multilateral-Bohrungen geht. Von den Planungsarbeiten, der akribischen Vorbereitung bis zum gezielten Training der Mitarbeiter an den Bohranlagen heißt es, Hand in Hand zu arbeiten.

Mit einer Bohrung mehrere Lagerstättenziele erreichen

Eine Bohrung, mehrere Ziele: Das ist die Multilateral-Bohrung auf den Punkt gebracht. Aus einem bereits bestehenden, stark geneigten oder horizontalen Bohrloch wird ein weiteres Loch gebohrt, das mit der Mutterbohrung verbunden ist. Abhängig vom Lagerstättentyp können mehrere solcher Äste gebohrt und an das Mutterloch angehängt werden – daher multilateral. Mit einer einzigen Bohrung erreichen wir so mehrere Lagerstättenziele, erhöhen die Wirtschaftlichkeit und können ein Feld schneller entwickeln.

Feine Verästelung unter Tage erfordert hohe Expertise

Bei den Multilateral-Bohrungen ist eine Reihe technischer Herausforderungen zu meistern. Unsere Fachleute müssen beispielsweise den Multilateral-Ast zielsicher von oben wählen. Die mechanische Verbindung, die sie zu diesem Ast herstellen, hat absolut druckdicht zu sein. Und auch das Verrohrungsschema, das umfangreicher als bei herkömmlichen Bohrungen ist, verlangt große Expertise. In unserer Lagerstätte Mittelplate haben unsere Planer und Ingenieure dieses High-Tech-Verfahren bereits stark verbessert und mehrfach erfolgreich eingesetzt.