Beckenanalysen

Es sind zwar nicht die unendlichen Weiten des Weltraums, mit denen sich die Geowissenschaftler von DEA beschäftigen, um Erdöl- und Erdgasvorkommen zu entdecken. Doch auch ihr Forschungsgegenstand ist viele Millionen Jahre alt und hat viele Geschichten zu erzählen. Diese Geschichte gilt es bei der Beckenanalyse zu erforschen. 

Mit Hilfe von Beckenanalysen wird die Entstehungsgeschichte des Untergrundes simuliert

Der Geschichte des Gesteins auf den Fersen 

In Raum und Zeit eines zu untersuchenden Sedimentbeckens analysieren die Spezialisten mit Hilfe von stratigrafischen Konzepten die Verteilung von Reservoiren und Muttergestein. Ziel ist es, die sogenannte Versenkungsgeschichte des Beckens zu verstehen. Versenkungsgeschichte bedeutet: Wie sehen die Abfolgesequenzen der Gesteine aus? Von wann bis wann hat sich das Muttergestein entwickelt? Welche Hebungs- oder Abtragungsphasen gibt es, die die Generierung von Kohlenwasserstoffen unterbrochen haben? All diese Fragen gilt es zu beantworten.

Software entwickelt Beckenmodell

Auch geochemische Untersuchungen werden herangezogen, um ein Becken und seine Entstehungsgeschichte zu analysieren. Der Gehalt an organischem Material und der Materialtyp lassen Rückschlüsse auf die Beckengeschichte zu. Manche Teile beispielsweise können leichter Öl, andere leichter Gas produzieren. Mit einer speziellen Software entwickeln die Geowissenschaftler aus sämtlichen Analysen dann das Beckenmodell. Es dient dazu, die Genese der Kohlenstofflagerstätten darzustellen und ist Grundlage unserer künftigen Explorationstätigkeit.