Geschichte von DEA Deutsche Erdoel AG 120 Jahre Exzellenz

1899

10.01.1899

Gründung der Deutschen Tiefbohr-Aktiengesellschaft (DTA) in Berlin. Antrag auf Errichtung einer Maschinenfabrik in Nordhausen, Rothenburgstraße. Rudolf Nöllenburg übernimmt den Alleinvorstand. DTA betätigt sich als Lohnbohrunternehmen.

1900

1901: 
DTA führt erstmals Bohrungen auf eigene Rechnung durch und beteiligt sich an der Kaliindustrie.

1904: 
Überrnahme der Gewerkschaft „Hansa” im Hannöverschen.

1905: 
 Erwerb des Erdölwerkes Handorf bei Steinförde, Gründung der Vereinigten Norddeutschen Mineralölwerke. Erwerb der Elsässischen Petroleum-Gesellschaft zu Amsterdam und Walburg und der Pechelbronner Ölwerke, Schiltigheim, Zusammenführung zur Vereinigten Pechelbronner Oelwerke GmbH. Aufnahme und Weiterentwicklung des Ölbergbaus. Gründung einer Schachtbauabteilung unter Ernst Middendorf, ab 1906 Deutsche Schachtbau GmbH.

1905/06
Errichtung eines Verwaltungsgebäudes in Nordhausen, zeitweilig Geschäftssitz der DTA.

1905/12: 
Gründung der Mineralöl-Verkaufsverein GmbH gemeinsam mit Großhändlern, Erwerb einer 80 %-Beteiligung an der Olex, die direkt an Endverbraucher verkauft.

1906: 
DTA erwirbt Erdölfelder in Galizien und wird in Rumänien aktiv.

1910

1910: 
DTA hat in Wietze bereits 900 Bohrungen abgeteuft.

1911: 
Umfirmierung der DTA in Deutsche Erdöl-Aktiengesellschaft (DEA), Aufnahme des Erdöls in die Geschäftszwecke.

1912:
Durch Beteiligung an der Concordia Rumänische Petroleum-Industrie-Aktien-Gesellschaft (74 %), Vega Rumänische Petroleum Raffinerie AG (60 %) und Credit Petrolifer (50 %) legt sich DEA auf die Disconto-Gesellschaft als Hausbank fest. Mit fünf kleinen Verarbeitungsanlagen im Elsaß und vier größeren Raffinerien in Grabow, Hannover-Linden, Wietze und Wilhelmsburg sowie sechs über das ganze Reich verteilten Benzinfabriken ist DEA ein integriertes Mineralölunternehmen. Weitere Beteiligungen bestehen in Mähren, Galizien und Rumänien.

1914-1918:
DEA wird zwar vorübergehend von ihren Erdölquellen in Galizien und Rumänien abgeschnitten, unterstützt aber dennoch nachhaltig die deutschen Kriegsanstrengungen, u. a. auf dem Schmierstoffsektor.

1916: 
Erwerb u. a. der Rositzer Braunkohlenwerke, der Regiser Kohlenwerke und der Ramsdorfer Braunkohlenwerke. Aufbau der Mineralölwerke Rositz zwecks Ölgewinnung durch Verschwelung von bituminöser Braunkohle für den Kriegseinsatz mit Hilfe des Reichsmarineamtes.

1917: 
In Pechelbronn wird mit dem „Schacht Nöllenberg” der erste Ölschacht der Welt niedergebracht.

1918:
Beginn der Schachtabteufarbeiten in Wietze zur bergmännischen Erschließung der Ölsande.

1919: 
Die Holsteinische Erdölwerke GmbH, die ab 1925 zum Einflussbereich der DEA gehört, beginnt mit dem Schachtbetrieb auf der Hölle bei Heide.

1919/20:
Durch den Friedensvertrag von Versailles verliert DEA – bis auf das Vorkommen in Wietze – fast seine gesamte Rohölbasis, das Unternehmen stellt sich auf Kohle um.

1920

1920:
Gründung der internationalen Petroleum-Union (IPU) als Holding-Gesellschaft gemeinsam mit dem französischen Dabrova-Konzern. IPU sucht unter Mitwirkung von DEA nach Erdöl in Argentinien und Mexiko. Erwerb der Vereinigten Kohlwerke Dresden/Borna.

1921:
Freitod Nöllenburgs bei Berlin, sein Nachfolger als Vorstandsvorsitzender wird Dr. Ernst Middendorf.

1922/23: 
DEA löst sich wieder von der IPU und gerät vorübergehend unter den bestimmenden Einfluss des Barons von Liebig.

1923/24:
DEA erwirbt die Steinkohlenzeche Graf Bismarck in Gelsenkirchen sowie die benachbarte Zeche Königsgrube in Wanne-Eickel.

1925/26:
DEA und Rütgerswerke AG legen ihre Erdölinteressen in der Deutschen Petrole um Aktien-Gesellschaft (DPAG) zusammen, an der auch die Deutsche Bank beteiligt ist. DEA übernimmt zunächst 54 % des Grundkapitals, in der Folgezeit auch den Rütgers-Anteil.

1926:
Vertrag zwischen DPAG und Anglo-Persian Oil Co. Ltd. (APO) über die Lieferung von Benzin und Leuchtöl gegen eine 40-Prozent-Beteiligung der APO an der Olex.

1929: 
Fusion von Disconto-Gesellschaft und Deutscher Bank, die damit Hausbank der DEA wird.

 

1930

1931:
Anglo-Persian Oil übernimmt die Olex zu 100 %, nachdem sie ihre Anteile schon in den Vorjahren schrittweise aufgestockt hat. Im Gegenzug erwirbt DEA die DPAG zu 96 %, Rütgers scheidet aus der DPAG aus.

1933:
Tod von Dr. Ernst Middendorf. DEA bleibt drei Jahre lang ohne Vorstandsvorsitzenden. DPAG übernimmt die Mineralölwerke Rositz von DEA. Mit Beginn des NS-Regimes treten Dr. Ernst Lehner und Béla Szilasi von ihren Funktionen als Vorstandsmitglieder der DEA zurück.

1934:
DEA erwirbt Anteile der Braunkohle-Benzin-Aktiengesellschaft (Brabag). DEA nimmt ab 1934 die Zuschüsse des Reichsbohrprogramms in Anspruch, bis 1944 insgesamt 6,58 Mio. RM. Die unternehmenseigene Erdölförderung steigt von 53 000 (1932) auf 900 000 (1943) jato.

1935:
Erster Vertrag über die Lieferung von Marineheizöl mit der Reichskriegsmarine. Der seit 1926 ruhende Schachtbetrieb bei Heide wird im Rahmen des Reichsbohrprogramms wieder aufgenommen.

1937:
Die Edeleanu GmbH geht ganz in das Eigentum der DEA über. Mit 3817 m teuft DEA in Heide die tiefste Bohrung Europas ab.

1937/38:
Durch die sog. „Arisierung” scheiden Dr. Georg Solmssen, Paul von Schwabach und Dr. Ernst Springer zwangsweise aus dem Aufsichtsrat der DEA aus. Der Beratervertrag des Vorstandsmitgliedes Dr. Fritz Haußmann wird gelöst.

1938:
Nach dem Anschluss Österreichs erwirbt DEA die Konzession Neusiedl-St. Ulrich und wird hier sehr erfolgreich fündig.

1939: 
DEA und DPAG fusionieren, weil das Unternehmen voll auf die positive Entwicklung in den Bereichen Rohölförderung und -verarbeitung setzt.

1939/40: 
Nach dem Polenfeldzug wird DEA zu 20 % an der Beskiden-Gesellschaft beteiligt, die im besetzten Galizien tätig ist.

1940

1940:
Nach Beginn des Westfeldzuges übernimmt DEA die Treuhandverwaltung der Erdölbetriebe Pechelbronn.

1941:
Gründung der Kontinentalen Öl AG mit Karl Schirner im Aufsichtsrat. Die DEA übernimmt 10 % an der Karpathen Öl AG, Generaldirektor wird Karl Große, der zuvor aus dem Unternehmen ausgeschieden ist.

1942:
Karl Schirner tritt an die Spitze der Arbeitsgemeinschaft Schmierstoffverteilung (ASV).

1942/43:
Günther Schlicht als Fachleiter am Kaukasus-Unternehmen beteiligt, dann technischer Leiter aller DEA-Erdölunternehmen.

1944/45:
Zerstörung der Raffinerien Heide, Schwechat bei Wien und Wilhelmsburg, der Mineralölwerke Rositz und der Hauptverwaltung in Berlin durch Luftangriffe. Das mitteldeutsche Bergbauvermögen geht durch die sowjetische Besetzung und anschließende Enteignung ebenso verloren wie das Erdölfeld Neusiedl-St. Ulrich bei Wien durch die Gründung der Bundesrepublik Österreich.

1945/46:
Die Betriebe in Westdeutschland nehmen die Erzeugung wieder auf. Der Verkauf der Mineralölprodukte erfolgt, soweit vorhanden, über die Deutsche Mineralöl-Verkaufsverein GmbH und die Deutsche Viscobil Öl GmbH.

1946/47:
Mit Karl Schirner, Günther Schlicht und Max Grotowsky wird die DEA-Führungs- spitze von der britischen Besatzungsmacht aus ihren Funktionen entfernt.

1947:
DEA verlegt ihren Geschäftssitz von Wietze nach Hamburg, 1949 folgt der Verwaltungssitz.

 

1950

1950:
DEA und Ernst Schliemann’s Ölwerke gründen gemeinsam auf dem Hamburger Grasbrook eine Schmierölraffinerie, die 1951 zu 100 % an DEA übergeht. Anlage von Ölhafen und Tanklager in Brunsbüttelkoog.

Trotz großer Schwierigkeiten kann die Zeche Graf Bismarck ihre Förderung steigern. Umfangreicher Werkswohnungsbau in Gelsenkirchen, Heide und Wietze zur Beseitigung der Wohnungsnot.

1951/52:
DEA stößt auf eine ölhöffige Dogger-Formation bei Heide und entdeckt das Ölfeld bei Hohne, womit die inländische Erdölförderung wieder in größerem Stil beginnt.

1952:
In Heide geht die erste katalytische Crackanlage Deutschlands in Betrieb. Erster Erdgasfund bei Pfungstadt. Neue Ölfunde in Schleswig-Holstein.

1954:
DEA entdeckt das große Ölfeld Hankensbüttel-Süd. Gründung der Kohle-Öl-Chemie GmbH in Gelsenkirchen (gemeinsam mit Hoechst und Mannesmann).

1954-1960:
DEA und Partner erwerben Explorationsrechte im östlichen Peru und entwickeln eine Erdölförderung.

1956:
DEA nimmt die Aufschlusstätigkeit in Syrien auf.

1956-1960:
DEA beteiligt sich an der Aral AG.

1958:
Die im Bereich Aufschluss und Gewinnung vorhandenen Laboratorien werden zum Hauptlaboratorium für Erdölgewinnung in Wietze zusammengefasst. DEA findet die Erdgaslagerstätte Wolfersberg, die von 1960 bis 1968 fast eine halbe Milliarde Kubikmeter liefert.

Die DEA Brennstoffhandel GmbH nimmt ihren Betrieb auf.

1959:
Rohölliefervertrag mit der Continental Oil Company (Conoco). Übernahme der Rheinpreussen AG für Bergbau und Chemie und von 50 % der Rheinpreussen GmbH.

1959/61:
Gründung der Gemeinschaftsraffinerie DEA-Scholven GmbH, Karlsruhe, ab 1969 Oberrheinische Mineralölwerke GmbH (OMW) und ab 1996 Mineralölraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG (MiRO).

1960

1961:
Gründung der CONDEA Petrochemie-Gesellschaft mbH durch DEA und Conoco mit Sitz in Brunsbüttelkoog. DEA erweitert die Schmierölproduktion im Mineralölwerk Grasbrook.

1963:
DEA beteiligt sich am Nordsee-Konsortium.

1964:
DEA beteiligt sich am Dubai-Konsortium am Persischen Golf.

DEA muss ihre Exploration in Syrien einstellen.

1965:
Übernahme der zweiten Hälfte der Rheinpreussen GmbH.

1966:
Im März: Beschluss zur Schließung der Zeche Graf Bismarck, Stillegung im September 1966. DEA betreibt das Kraftwerk Bismarck weiter.

Oleonaphta wird liquidiert.

Erschließung von Erdgasfunden in Oberbayern und Niedersachsen.

Im Mai: öffentliches Angebot der Texaco Inc. zur Übernahme der DEA.

1968:
Verkauf des Bohrbetriebes Wietze.

1969:
Veräußerung des Rheinpreussen-Bergbauvermögens an die Ruhrkohle AG.

1970

1970:
Änderung der Firma in Deutsche Texaco AG (DTA). Reduzierung der Gesamtbelegschaft erst auf 6700, später auf 4000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Strukturbereinigung des Tankstellennetzes unter der „Texaco”-Marke.

1972:
Beginn Kavernenbau bei der Raffinerie Heide zwecks Pflichtbevorratung mit Mineralöl.

1973:
Deutsche Texaco erweitert die Raffinerie Heide erneut und nimmt in Wolfersberg den Speicherbetrieb für die öffentliche Gasversorgung auf. Deminex startet ihre Upstream-Aktivitäten in Norwegen.

1975:
Erste Erfolge bei der tertiären Erdölgewinnung.

Deutlicher Rückgang der Rohölverarbeitung in den DTA-Raffinerien als Folge der ersten Ölpreiskrise.

1976:
CONDEA firmiert neu als CONDEA Chemie GmbH.

1977:
Bezug eines neuen Bürohochhauses in der Hamburger „City Nord“, Sitz der Hauptverwaltung.

1978:
Beginn der Aufschlussbohrungen – gemeinsam mit der Wintershall AG – im Konzessionsgebiet „Schwedeneck-See”.

1979:
Stilllegung des Kraftwerks Graf Bismarck nach Auslaufen der Stromlieferverträge.

1979/80:
Zweite Ölpreiskrise mit nachhaltigen Folgen für die Mineralölwirtschaft, Halbierung der westdeutschen Raffineriekapazität.

1980

1980:
Beginn der Aufschlussbohrung „Mittelplate 1“ im Wattenmeer vor der Dithmarscher Küste.

1981/82:
Bau Erdgasspeicher Inzenham-West. Erste Fündigkeit im Ölfeld Vesslefrikk in Norwegen.

1982:
Einstellung der Rohölverarbeitung in der Raffinerie Raunheim.

Die Kavernenanlage in Heide wird an den Erdölbevorratungsverband verkauft.

In der Raffinerie Heide geht der neue katalytische Reformer in Betrieb.

1983/84:
Die Produktion aus den ägyptischen Erdölfeldern Ras Budran, Zeit Bay und Ras Fanar im Golf von Suez wird unter der Betriebsführerschaft der Suez Oil Company (SUCO) aufgenommen.

1984:
Förderungsbeginn Schwedeneck-See. Errichtung einer der größten und modernsten Crackanlagen Europas bei OMW. Mit dem Erdgas von Wietzendorf und dem späteren Fund Söhlingen (1980) wird DTA zu einem Erdgasförderunternehmen.

DTA führt unverbleites Benzin ein.

DTA übernimmt die Chevron Erdoel Deutschland GmbH.

1987:
Nach Übernahme der Conoco-Anteile verfügt die Deutsche Texaco über die CONDEA zu 100 Prozent. Bohr- und Förderinsel Mittelplate nimmt Förderung auf.

1988:
Übernahme der Deutschen Texaco durch die RWE AG, Essen, Umfirmierung in RWE-DEA AG für Mineraloel und Chemie sowie Gründung der Tochtergesellschaft DEA Mineraloel AG. Auf RWE-DEA bzw. DEA gehen die 18,5%ige Deminex-Beteiligung der RWE AG, die Union Rheinische Braunkohlen Kraftstoff AG, Wesseling, die Rhein-Oel GmbH und Teile der Rheinbraun-Mineralölvertrieb GmbH über.

1989:
Einführung der neuen Marke „DEA”. Fortsetzung der Modernisierungsarbeiten in der Raffinerie Wesseling (bis 1995).

1989/90:
RWE-DEA und DEA beginnen mit der Markterschließung in den neuen Bundesländern sowie in Polen und der Tschechischen Republik.

1990

1991:
RWE-DEA erwirbt die Vista Chemical Company in Houston/ Texas, deren Produktpalette gut zur CONDEA passt, mit 1850 Mitarbeitern und neun Werken an sieben verschiedenen Standorten der USA.

DEA beteiligt sich mit 37,5 % an der Raffinerie PCK Schwedt. Bis 1998 werden 2,6 Mrd. DM in die Modernisierung, den Umweltschutz und in den Bau eines Kraftwerkes investiert.

1992:
Mit der Bohrung Völkersen Z-1 gelingt im Rothenburger Raum/Niedersach- sen ein bedeutender Erdgasfund – Übernahme der Domenico Altieri Chimiche (D.A.C.) in Mailand, später Terranova dei Passerini.

1995:
RWE-DEA übernimmt 85,7 % der EniChem Augusta S.p.A. in Mailand mit einer Option auf die restlichen EniChem-Anteile.

1996:
OMW (DEA, Ruhr Oel und Conoco) und Esso führen ihre beiden Raffinerien in Karlsruhe zur Mineralölraffinerie Oberrhein GmbH und Co. KG (MiRO) zusammen.

1998:
Beginn umfangreicher Baumaßnahmen in der DEA-Raffinerie Heide – Die Vertriebsgesellschaft Fuchs DEA Schmierstoffe GmbH & Co. KG nimmt ihre Tätigkeit auf.

Durch Realteilung der Deminex fällt RWE-DEA die Verantwortung für Exploration und Förderung von Rohöl in Ägypten und Norwegen zu.

CONDEA erwirbt das Tensid-, Lösemittel- und Fettgeschäft der Hüls AG mit Werken in Marl, Witten, Herne und im niederländischen Delden.

2000

2001:
Verkauf des Chemiegeschäftes an das südafrikanische Unternehmen Sasol.

2002:
Verkauf des DEA Downstream- Geschäftes an Shell.

Auftaktveranstaltung der neuen RWE Dea als reines Upstream-Unternehmen in der Hamburger Börse.

Akquisition der britischen Upstream-Firma Highland Energy mit bedeutenden Erdgasreserven in der südlichen britischen Nordsee. Umfirmierung in RWE Dea UK.

2003/04:
Nach dem Erhalt von 6 Konzessionen in Libyen nimmt die RWE Dea Libya Branch in Tripolis die Tätigkeit auf.

2005:
Fertigstellung der Pipelineanbindung der Bohr- und Förderinsel Mittelplate an die Aufbereitungsanlagen der Landstation Dieksand sowie der neuen Mittelplate-Bohranlage T-150.

2006:
Bau und Installation der Cavendish-Plattform zur Erschließung des Erdgasfeldes Cavendish in der südlichen britischen Nordsee.

2007:
Erste Tankerladung mit verflüssigtem Erdgas (LNG) aus dem norwegischen Feld Snøhvit verlässt die Anlagen der Insel Melkøya.

Bedeutende Erdgasfunde in Ägypten und Algerien sowie Ölfunde in Libyen.

2009:
RWE Dea nimmt Aktivitäten in Aserbaidschan und Turkmenistan auf.

2010

2011:
Markteintritt in Trinidad und Tobago.

RWE Dea nimmt die Produktion in den britischen Feldern Clipper South, Devenick und Breagh sowie dem Disouq-Feld in Ägypten auf.

2012:
Ausbau der Produktion in Großbritannien mit Förderaufnahme aus den Feldern Devenick und Clipper South.

2013:
Start der Produktion aus den Feldern Disouq in Ägypten sowie Breagh in Großbritannien und Beginn der Exploration in Suriname.

2015:
DEA nimmt die Produktion im norwegischen Öl- und Gasfeld Knarr auf. Abschluss des Verkaufs von RWE an LetterOne. DEA heißt von nun an DEA Deutsche Erdoel AG.

2015/16:
Erste große Akquisition der neuen DEA: das norwegische E&P-Geschäft von E.ON. Integrationsprozess und Abschluss der rechtlichen Fusion.

2017:
Markteintritt Mexiko: Erwerb des 50% Lizenzanteils und Betrieb des Onshore-Ölfeldes Ogarrio sowie des Offshore-Blocks 2.