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Unternehmensmeldungen, 01.01.2019

DEA verkauft Erdgasspeicher

Mit Wirkung zum 1. Januar 2019 hat die DEA Deutsche Erdoel AG (DEA) ihre drei in Bayern betriebenen Untergrunderdgasspeicher an die slowakische NAFTA a.s., eine Gesellschaft der EPH-Gruppe, veräußert.

NAFTA wird die erfolgreiche DEA-Tätigkeit im Erdgasspeichergeschäft fortsetzen. Der Erdgasspeicher Wolfersberg (südöstlich von München) ist seit 1973, der Speicher Inzenham-West (bei Rosenheim) seit 1982 und der Speicher Breitbrunn/Eggstätt (am Chiemsee) seit 1996 in Betrieb.

DEA konzentriert ihre Geschäftstätigkeit auf die Suche und Förderung von Erdöl und Erdgas. Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung hatte DEA das Gasspeichergeschäft 2017 ausgegliedert und die in der Tochtergesellschaft DEA Speicher Holding GmbH & Co. KG gebündelten Speicheraktivitäten mit rund 60 Mitarbeitern an die NAFTA übergeben. Die Vertriebseinheit DEA Speicher GmbH wurde ebenfalls an die NAFTA übertragen, die künftig die vorhandenen Speicherkapazitäten vermarkten wird.

NAFTA verfügt bereits über umfangreiche Erfahrung und Expertise in der Erdgasspeicherung in der Westslowakei und erweitert durch den Erwerb der drei Gasspeicher ihre bestehende Speicherkapazität von ca. 2,7 Mrd. m³ damit um weitere ca. 1,8 Milliarden m³.

Seit Jahrzehnten haben die Erdgasspeicher in den verbrauchsarmen Sommermonaten Erdgas überwiegend aus Russland eingespeichert und im Winterhalbjahr, wenn der Gasbedarf ansteigt, wieder ausgespeichert. Auf diese Weise können Produktions- und Verbrauchsschwankungen ausgeglichen werden.

„Auch mit NAFTA als neuem Eigentümer wird das Erdgas aus den Speichern weiterhin schnell, sicher und verbrauchsnah verfügbar bleiben“, betont Uwe Balasus-Lange, Leiter des operativen DEA-Bereiches Deutschland/Dänemark: „Die Speicher in Oberbayern sind ein wichtiger Eckpfeiler der Versorgungssicherheit in Bayern und werden dies auch in Zukunft sein“, so Balasus-Lange.

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