Was macht eigentlich Kati Hanack bei DEA?

Seit dem 1. August 2017 ist Kati Hanack Leiterin des DEA Förderbetriebs Niedersachsen. Über eine Studienarbeit kam sie 1999 als Studentin zur DEA und startete hier im Jahr 2000 ihre berufliche Karriere. In zahlreichen unterschiedlichen Positionen hat sie DEA intensiv kennengelernt. Hier erklärt sie, worum es bei ihrem jetzigen Job geht. 

Mein Job

Frau Hanack, wie sieht Ihre Tätigkeit als Leiterin des Förderbetriebs Niedersachsen eigentlich aus?

Meine Aufgabe ist es, mich um die sichere und wirtschaftliche Erdgas- und Erdölproduktion der DEA in Niedersachsen zu kümmern. Der Förderbetrieb ist wie ein kleines Unternehmen, in dem ich jeden Tag technische, strategische und kommunikative Entscheidungen zu treffen habe.

7.30

7.30

Die Meister stimmen die Aufgaben des Tages ab und besprechen die aktuelle Produktion im Detail. Unsere Mitarbeiter hier sind äußerst erfahren und kennen Bohrungen sowie Anlagen aus dem Effeff. Meine Aufgabe ist es, durch die richtigen Fragen die Zusammenhänge zu verstehen und dann Entscheidungen zu treffen. Ich kann mich dabei auf mein Team zu 100 Prozent verlassen, und darüber bin ich sehr froh.

8.00

8.00

Morgens informiere ich mich als Erstes bei den sechs Abteilungsleitern, ob alles nach Plan läuft, welche Instandhaltungsarbeiten und tagesaktuellen Projekte anstehen und ob etwas Besonderes von öffentlichem Interesse anliegen könnte.

9.00

9.00

Ich bespreche mit den Kollegen Maßnahmen, mit denen wir noch wirtschaftlicher und noch sicherer arbeiten können. Manchmal ist es da auch nötig, die Systeme oder die Prozesse zu ändern.

10.30

10.30

Für bestimmte Arbeiten beauftragen wir Servicefirmen und externe Spezialisten. Mit dem Team bespreche ich beispielsweise die Jahreswartung der zentralen Gastrocknungsanlage in Völkersen. Hier sind immer viele DEA-Mitarbeiter und Externe parallel tätig, und bisher hat alles wirklich sehr gut geklappt. Ich schaue mir das auch vor Ort an. Dabei habe ich festgestellt, dass die Leute sich bewusst sind, wie wichtig ihre Arbeit ist und wie wichtig es ist, vorausschauend und umsichtig zu arbeiten.

12.00

12.00

Mittagspause. Ich bringe mir, wie die meisten Mitarbeiter auch, etwas Selbstgekochtes von zu Hause mit. Gemeinsam essen wir hier selten, da viele Mitarbeiter tagsüber im Feld tätig sind.

14.00

14.00

Ein wichtiger Einsatz in Sachen Öffentlichkeitsarbeit. DEA hat mit einer großzügigen Spende dafür gesorgt, dass die Ortsfeuerwehr Holtebüttel nach 26 Jahren ein neues Einsatzfahrzeug erhält. Ich komme bei der Spendenübergabe mit einem Mitglied der Ortsfeuerwehr ins Gespräch. Der möchte gern gemeinsam mit seinen Kollegen eine Begehung bei uns machen. Ich sage sofort zu, denn solch ein Besuch ist für uns eine sehr gute Möglichkeit zu zeigen, dass im Förderbetrieb Menschen arbeiten, die ihre Arbeit sehr ernst nehmen. Eine wesentliche Aufgabe besteht für mich darin, für Transparenz zu sorgen, offen zu kommunizieren und die Bürger so weit wie möglich über die Aktivitäten unseres Förderbetriebs zu informieren. Nur so können wir zeigen, mit welchen hohen Standards in Sachen Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz wir arbeiten und welche innovativen und sicheren Technologien wir dabei einsetzen.

17.00

17.00

Als Betriebsleiterin muss ich selbstverständlich auch die Zahlen im Auge behalten, vor allem die Ergebnisse und die Ausgaben. Freitagabends schicke ich den Wochenbericht nach Hamburg.

18.30

18.30

Feierabend. Ich bin anlässlich meines Wechsels zum Förderbetrieb Niedersachsen aus Hamburg in die Nähe von Bremen gezogen und freue mich, dass ich seitdem dort mein Zuhause habe. Das gibt mir ein ganz anderes Gefühl für die Sache und für die Stimmungen in der Region. Und für die Mitarbeiter bin ich greifbarer. Aber auch wenn ich nicht im Büro bin – bergrechtlich bin ich rund um die Uhr verantwortlich und muss auch nachts raus, wenn das Handy klingelt. Bisher war das erfreulicherweise noch nicht der Fall.