Wintershall DEA: Aus Tradition erfolgreich LetterOne und BASF unterzeichnen Vereinbarung zum Zusammenschluss von DEA und Wintershall.

  • Gründung des größten unabhängigen europäischen Öl- und Gas-Unternehmens mit Exploration und Produktion
  • Vollzug der Transaktion im ersten Halbjahr 2019 erwartet

LetterOne und BASF haben eine verbindliche Vereinbarung zum Zusammenschluss ihrer jeweiligen Öl- und Gasgeschäfte unterzeichnet. Das Joint Venture wird unter dem Namen Wintershall DEA firmieren. Mit Wintershall DEA wird das führende unabhängige europäische Explorations- und Produktions-Unternehmen mit internationalen Aktivitäten in ausgewählten Kernregionen entstehen. Insgesamt belief sich die Rohöl- und Erdgasproduktion von DEA und Wintershall im Jahr 2017 pro-forma auf 210 Millionen Barrel Öläquivalent (BOE); dies entspricht einer täglichen Fördermenge von rund 575.000 BOE. Durch den Zusammenschluss schaffen LetterOne und BASF die Basis für weiteres profitables Wachstum. Mittelfristig streben LetterOne und BASF einen Börsengang von Wintershall DEA (Initial Public Offering) an.

Hier lesen Sie die vollständige Presseinformation von LetterOne.

Der Vollzug der Transaktion wird im ersten Halbjahr 2019 erwartet, vorbehaltlich der erforderlichen behördlichen Genehmigungen. Bis zu diesem Zeitpunkt werden DEA und Wintershall als voneinander unabhängige Unternehmen weitergeführt.

Mit Wintershall DEA werden DEA und Wintershall ihre erfolgreichen Wachstumsstrategien der vergangenen Jahre dann gemeinsam fortsetzen. DEA hat in den letzten 3 Jahren ihre Produktion von 37 Millionen BOE in 2014 auf 46 Millionen BOE in 2017 um 24 % gesteigert. Im gleichen Zeitraum konnte DEA ihre sicheren Reserven (1P) auf 508 Millionen BOE um knapp 80 % steigern. Wintershall hat in den vergangenen elf Jahren ihre Produktion von 111 Millionen BOE in 2006 auf 164 Millionen BOE in 2017 um gut 50 % gesteigert. Im gleichen Zeitraum konnte Wintershall seine sicheren Reserven (1P) auf 1,7 Milliarden BOE verdoppeln.

DEA und Wintershall auf Wachstumskurs
DEA und Wintershall im Vergleich
Die Schaffung eines führenden europäischen unabhängigen Unternehmens

„Mit der geplanten Fusion werden wir DEAs erfolgreichen Weg der letzten Jahre fortsetzen und weiteres Wachstumspotenzial freisetzen“, sagte Maria Moræus Hanssen, Vorstandsvorsitzende der DEA Deutsche Erdoel AG. „Durch den Zusammenschluss von DEA und Wintershall entsteht Europas größte unabhängige Explorations- und Produktionsgesellschaft. Damit eröffnen sich weitere Geschäfts- und Wachstumsmöglichkeiten, die es uns erlauben, auf höchstem Wettbewerbsniveau zu agieren. Dies ist ein großer Moment für DEA, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Energiebranche insgesamt.“ Als größter unabhängiger Gas- und Ölproduzent in Europa kann Wintershall DEA mit fachlicher Expertise und hoher Flexibilität künftig schnell auf Veränderungen im Energiemarkt reagieren.

Die Kernzahlen im Vergleich

Wintershall DEA – Zukunft gemeinsam gestalten

Mit DEA und Wintershall schließen sich zwei deutsche Traditionsunternehmen zusammen, die bestens zueinander passen. Wintershall, 1894 in Kassel gegründet, zunächst zur Förderung von Kalisalzen. DEA, 1899 gegründet in Nordhausen/Thüringen, als „Deutsche Tiefbohr-Actiengesellschaft“ ebenfalls zunächst zur Förderung von Kalisalzen. Beide Unternehmen haben sich im Laufe ihrer über 100-jährigen Unternehmensgeschichte überaus erfolgreich weiterentwickelt und ihr Portfolio strategisch optimiert.

DEA war von 1988 bis 2015 eine Tochtergesellschaft der RWE, seit 2015 gehört DEA zur luxemburgischen LetterOne. Ursprünglich gehörte zu DEA auch ein Netzwerk aus Tankstellen und Raffinerien, welches die Royal Dutch Shell im Jahr 2002 übernommen hat. Wintershall gehört seit 1969 zur BASF in Ludwigshafen. Mit dem Einstieg von BASF wurde Wintershall auf Anhieb die größte europäische Tochtergesellschaft der BASF.

Nach Vollzug der Transaktion, gehen die beiden Traditionsunternehmen DEA und Wintershall dann gemeinsam in die Zukunft.