Algerien

Das Reggane Nord Projekt in der algerischen Sahara beinhaltet die Gasfelder Reggane, Azrafil Sud-Est, Kahlouche, Kahlouche Sud, Tiouliline und Sali.
Ein Konsortium, bestehend aus der spanischen Repsol, DEA sowie der italienischen Edison erhielt 2002 im Rahmen der 3. Internationalen Konzessionsrunde der algerischen Regierung den Zuschlag für die Blöcke 351c und 352c in der Region Reggane Nord. Das Production Sharing Agreement wurde am 10. Juli 2002 unterzeichnet.

Durch Exploration wird das Gaspotenzial bewertet

Das erfolgreich absolvierte Arbeitsprogramm der bisherigen zwei Explorationsphasen diente der Bewertung der bereits erzielten Gasfunde in dem Gebiet und der Erkundung des weiteren Gaspotenzials in Gesteinsformationen des Paläozoikums. Das Arbeitsprogramm beinhaltete umfangreiche seismische Untersuchungen sowie 15 Explorations- und Bestätigungsbohrungen.

DEA Lizenzen Algerien

Zu Beginn des Jahres 2012 erteilte die algerische Behörde ALNAFT die Genehmigung für die Entwicklung der sechs Gasfelder. Zum Konsortium gehören aktuell neben der DEA, die mit 19,5 Prozent beteiligt ist, das algerische Staatsunternehmen Sonatrach (40 Prozent) sowie Repsol (29,25 Prozent) und Edison (11,25 Prozent).

Gas soll mehr als 25 Jahre gefördert werden

Die Gesamtinvestitionen für das Entwicklungsprojekt liegen bei rund drei Milliarden US-Dollar. Der Zeitraum für die Förderung wird mehr als 25 Jahre betragen.

Die Feldesentwicklung in der algerischen Sahara führt das Gemeinschaftsunternehmen Groupement Reggane Nord (GRN) durch, das die Projektpartner zu diesem Zweck gegründet haben.

Im Januar 2015 hat das Konsortium mit den Entwicklungsbohrungen für das Erdgasprojekt in der algerischen Sahara begonnen. Die erste Bohrkampagne sieht die Fertigstellung von 26 Entwicklungsbohrungen vor. Der Beginn der Gasproduktion ist für 2017 geplant.