DEA in Bayern

DEA hat die drei in Oberbayern betriebenen Erdgas-Porenspeicher Inzenham-West, Breitbrunn/Eggstätt sowie Wolfersberg mit Wirkung zum 1. Januar 2019 an die slowakische NAFTA a.s. veräußert.

DEA wird das Geschäft in Bayern wieder auf die Suche und Förderung von Erdöl und Erdgas auszurichten. Eine seismische Vermessung des Untergrundes im Jahr 2009 hat ergeben, dass es in den DEA-Explorationslizenzen Grafing und Grafing-Süd – einem Gebiet, dass rund 700 Quadratkilometer umfasst – im Untergrund noch interessante Fallenstrukturen gibt, in denen natürliches Erdgas vorhanden sein könnte.

Mit sicheren und umweltverträglichen Bohrungen möchte die DEA dieses Potenzial untersuchen und wenn möglich zutage fördern. Vorteilhaft wäre dabei die im bayerischen Alpenvorland gut ausgebaute Gasinfrastruktur.

Als der CO2-ärmste fossile Energieträger ist Erdgas ein zuverlässiger Partner der erneuerbaren Energien und ein Stabilitätsgarant für die Energiewende. Gaskraftwerke können schneller auf Volllast gebracht werden und damit sicher Strom erzeugen, wenn durch Dunkelheit und Flaute die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien zum Erliegen kommt.

Den Prognosen zufolge wird Erdgas Kohle als wichtigsten Energieträger im Stromsektor ablösen. Auch im Zusammenhang mit dem Kernkraft-Ausstieg in Bayern bis zum Jahr 2022 wird Erdgas dauerhaft ein integraler Teil des Energiemixes bleiben und zunehmend die Rolle als Garant für die Versorgungssicherheit einnehmen.