Hamburg, 09.12.2015
Farm-down abgeschlossen DEA bleibt starker Partner im Projekt West Nile Delta
DEA Deutsche Erdoel AG hat ihre Beteiligung an dem Projekt West Nile Delta (WND) in Ägypten im Rahmen einer Portfolio-Optimierung reduziert. Ihr Anteil an allen WND-Feldern beträgt nun 17,25 Prozent. DEA wird weiterhin ein verlässlicher Partner der ägyptischen Energiewirtschaft sein.
Das Projekt West Nile Delta, mit einem Potenzial von 135 Milliarden Kubikmeter Gasressourcen, ist aktuell das größte Vorhaben der DEA. Im Rahmen der Anteilsreduktion, die im Mai vereinbart worden war, wurde das Projekt umstrukturiert und DEAs Anteile an allen WND-Feldern angepasst. Das sogenannte „Farm-down“ ist jetzt, nach der Genehmigung durch die Egyptian General Petroleum Company (EGPC) und das ägyptische Erdölministerium, abgeschlossen.
Der Produktionsstart des Projekts ist für 2017 geplant. Die Förderung aus den WND-Feldern wird voraussichtlich 32,4 Millionen Kubikmeter Gas pro Tag betragen, was in etwa 25 Prozent der aktuellen Gasproduktion Ägyptens entspricht.
"Für DEA ist dies ein weiterer Schritt zur Straffung unseres Portfolios. Auf der einen Seite passen wir unser Engagement an, auf der anderen Seite wachsen wir, indem wir unserem Portfolio Produktion und zusätzliche Potenziale hinzufügen, wie derzeit in Norwegen", sagte Thomas Rappuhn, Vorstandsvorsitzender DEA Deutsche Erdoel AG. "Wir bleiben in Ägypten, einem unserer Kernländer, stark engagiert, und werden weiterhin intensiv mit unserem Partner BP daran arbeiten, das Projekt West Nile Delta im geplanten Zeit- und Budgetrahmen zu entwickeln."
DEA ist seit 1974 als Partner und Betriebsführer in Ägypten erfolgreich tätig. Seit 1984 hat DEA als Betriebsführer mehr als 640 Millionen Barrel Rohöl im Golf von Suez gefördert. Darüber hinaus konnte die DEA durch das Onshore-Gasförderprojekt Disouq im Nildelta jüngst die tägliche Öl- und Gasförderung in Ägypten verdoppeln.
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DEA Deutsche Erdoel AG ist eine international tätige Explorations- und Produktionsgesellschaft für Erdgas und Erdöl mit Sitz in Hamburg. Das Unternehmen legt großen Wert auf sichere, nachhaltige und umweltschonende Gewinnung von Öl und Gas. Die DEA verfügt über 116 Jahre Erfahrung als Betriebsführer und Projektpartner entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Upstream-Geschäfts. Die DEA ist mit ihren 1.400 Beschäftigten an Förderanlagen und -konzessionen unter anderem in Deutschland, Norwegen, Dänemark, Ägypten und Algerien beteiligt. In Deutschland betreibt DEA darüber hinaus große unterirdische Erdgasspeicher.