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Stavanger, 29.08.2016

ONS 2016 DEA in Vorbereitung von Zidane

Das deutsche Upstream-Unternehmen DEA Deutsche Erdoel AG nimmt an der ONS teil.

DEA ist über DEA Norge seit 40 Jahren in Norwegen aktiv. Das Unternehmen finalisiert gerade das Feldesentwicklungs- und Betriebskonzept für die Zidane-Entwicklung, das dem Erdölministerium in diesem Herbst vorgelegt werden soll. Laut dem Managing Director von DEA Norge, Hans-Hermann Andreae, ist Zidane ein Meilenstein für die DEA. „Das bedeutet, dass DEA zum ersten Mal Betriebsführer einer Feldesentwicklung in Norwegen wird. Wir arbeiten mit großem Engagement an diesem Projekt. Die Entwicklung soll in diesem Jahr beginnen. Der Produktionsstart ist für 2020 vorgesehen.“

Das Entwicklungsprojekt Zidane befindet sich in der Norwegischen See, in einer Wassertiefe von ca. 400 Metern und 15 Kilometer von der Heidrun-Plattform sowie 250 Kilometer von der Küste entfernt. Die Lizenz wurde 2007 vergeben. Es folgten zwei Fündigkeiten in 2010 bzw. 2012. Das Entwicklungskonzept sieht vier Förderbohrungen und die Verwendung eines 4-Slot-Subsea-Templates vor, das mit der Heidrun-Plattform verbunden wird. Das Gas wird mithilfe eines neuen Gas-Moduls verarbeitet, bevor es über Polarled an das Nyhamna Gas Terminal transportiert wird.

Mit der Akquisition von E.ON E&P Norge AS im Dezember 2015 hat die Entwicklung von DEA in Norwegen an zusätzlicher Dynamik gewonnen. Die erworbenen Lizenzen haben DEAs norwegische Produktion wesentlich erhöht. Der Managing Director von DEA Norge, Hans-Hermann Andreae, freut sich über DEAs Teilnahme an der ONS: „Die ONS 2016 in Stavanger stellt eine hervorragende Gelegenheit für uns dar, der internationalen Öl- und Gas-Gemeinschaft unsere laufenden Aktivitäten in Norwegen näher zu bringen.“

Nach der Akquisition hat DEA Norge seine langfristige Wachstumsstrategie in Norwegen überarbeitet. Um von den Vorteilen des Upstream-Clusters in Stavanger zu profitieren und die Nähe zu Partnern, Betriebsführern, Behörden und Know-how-Pools gleichermaßen zu stärken, wurde der Hauptsitz der DEA Norge von der Hauptstadt an die Westküste verlegt.

DEA Norge verfügt über ein ausgewogenes und vielversprechendes Lizenzportfolio mit aktuell 69 Lizenzen in allen wichtigen Phasen der Upstream-Wertschöpfungskette, verteilt über die Nordsee, die Norwegische See sowie die Barentssee.

An DEAs Stand auf der ONS haben die Besucher anhand von Präsentationen und Vorträgen die Gelegenheit, mehr über das Zidane-Projekt sowie DEAs Know-how und Erfahrung mit der umweltverträglichen Ölförderung im deutschen Wattenmeer zu erfahren. Darüber hinaus erhalten sie einen Einblick, wie petrophysikalische und seismische Daten kombiniert werden können, um Muttergesteine zu beurteilen.

DEAs Stand befindet sich in Halle 3, Nummer 330. Das Programm gestaltet sich wie folgt:

Montag
15:00
Präsentation: Combining petrophysical and seismic data to assess source rocks: A case study from the Upper Jurassic of the North Sea
Balazs Badics, Senior Geologist, DEA Norge
Sean Mackie, Geophysicist, DEA Norge

Dienstag
15:00
Präsentation: Zidane – The first operated development by DEA in Norway
Lars Moe, Project Manager Zidane, DEA Norge

Mittwoch
11:00
Präsentation: Zidane – The first operated development by DEA in Norway
Lars Moe, Project Manager Zidane, DEA Norge

15:00
Präsentation: Mittelplate – Environmentally sound oil production in the German Wadden Sea
Florian Bremer, Senior Geologist, DEA Group

Donnerstag
11:00
Präsentation: Mittelplate – Environmentally sound oil production in the German Wadden Sea
Florian Bremer, Senior Geologist, DEA Group

 

Weitere Informationen

Olaf Mager                       
Leiter Externe Kommunikation               
T +49 40 6375 2877                    
M +49 162 273 2877

Frank Meyer                       
Manager Externe Kommunikation              
T +49 40 6375 2759                  
M +49 162 273 2559

Hintergrundinformationen
DEA Deutsche Erdoel AG ist eine international tätige Explorations- und Produktionsgesellschaft für Erdöl und Erdgas mit Sitz in Hamburg. Das Unternehmen legt großen Wert auf sichere, nachhaltige und umweltschonende Gewinnung von Öl und Gas. Die DEA verfügt über 117 Jahre Erfahrung als Betriebsführer und Projektpartner entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Upstream-Geschäfts. Die DEA ist mit ihren 1.350 Beschäftigten an Förderanlagen und -konzessionen unter anderem in Deutschland, Norwegen, Dänemark, Ägypten und Algerien beteiligt.

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