Stavanger, 30.09.2016
Bestätigungsbohrung in der Alta-Fündigkeit erfolgreich abgeschlossen
Die Wiederaufnahme der Bestätigungsbohrung 7220/11-3 A (Alta 3) im östlichen Teil der Alta-Fündigkeit im Lizenzgebiet PL609 wurde erfolgreich abgeschlossen. Förder- und Injektionstests wiesen eine gute Qualität der Lagerstätte nach. DEA Norge ist mit einem Anteil von 30 % an der Lizenz PL609 beteiligt.
„Wir sind zufrieden mit den Ergebnissen der letzten Bohrung, welche die Erkenntnisse unserer früheren Explorationstätigkeit in PL609 bestätigt“, sagt Hans-Hermann Andreae, Managing Director DEA Norge. „Die Lizenzpartner mit Betriebsführer Lundin machen gute Fortschritte. Wir sind auf dem richtigen Weg, einen umfassenden Überblick über die Lagerstätte zu erhalten“, so Andreae.
Die Schätzungen für die förderbaren Öl- und Gasressourcen basierend auf der Alta-Fundbohrung liegen zwischen 125 und 400 Millionen Barrel Öl-Äquivalent (MMboe).
Die ursprüngliche Alta-3-Bohrung im Jahr 2015 stieß auf ein 120 Meter dickes Kohlenwasserstoff-Lagerintervall. Die Wiederaufnahme der Bohraktivität an der Lokation Alta-3 verfolgte das Ziel, die Bohrung zu vertiefen, um die Qualität der karbonatischen Speichergesteine des Perm und Karbons besser bewerten sowie Injektions- und Fördertests durchführen zu können.
Drei Tests zur Untersuchung der Förder- und Injektionseigenschaften wurden erfolgreich durchgeführt. Zwei Injektionstests in den karbonatischen Speichergesteinen unterhalb des Öl-Wasser-Kontakts, bei denen 800 bzw. 2.900 Kubikmeter Meerwasser pro Tag injiziert wurden, wiesen auf eine gute Qualität der Lagerstätte und eine gute Injektivität in die Falk- und Ørn-Formation hin. Ein Fördertest in der gasführenden Zone im Lagerstättenabschnitt aus dem Unteren Trias produzierte eine Höchstmenge von 595.000 Kubikmeter Gas pro Tag durch eine 64/64-Zoll-Düse.
Die gemessenen Drücke der Bohrungen 7220/11-3, -3A und -3 AR weisen auf eine gute Verbindung mit den beiden bereits niedergebrachten Bohrungen in der Alta-Fündigkeit hin.
Die Wiederaufnahme der Bohrung erreichte eine Endtiefe von 2.575 Meter und eine vertikale Tiefe von 2.389 Meter unterhalb des Meeresspiegels in Gesteinen aus dem Karbonzeitalter. Die Wassertiefe beträgt ca. 400 Meter.
Die Alta-Fundbohrung 7220/11-1 wurde im Oktober 2014 abgeschlossen und befindet sich etwa 160 Kilometer von der norwegischen Küste entfernt in der südlichen Barentssee. DEA Norge ist mit einem Anteil von 30 % an der Lizenz PL609 beteiligt. Betriebsführer ist Lundin Norway mit einer Beteiligung von 40 %. Idemitsu Petroleum Norge hält die übrigen 30 % der Anteile.
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Hintergrundinformationen
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