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Stavanger, 19.05.2016

DEA in Norwegen bereit für weiteres Wachstum DEA-Tochter neu aufgestellt und neuer Managing Director ernannt

In einem fünfmonatigen Integrationsprozess hat DEA ihre Organisation in Norwegen neu aufgestellt. Hans-Hermann Andreae übernimmt als Managing Director die Leitung der DEA-Tochter. Er wird die Geschäfte in Norwegen vom neuen Unternehmenssitz in Stavanger führen. Das Unternehmen wird in Norwegen auch weiterhin seine langfristige Wachstumsstrategie verfolgen.

Die Veränderungen bei der norwegischen Tochtergesellschaft sind ein Resultat der Übernahme von E.ON E&P Norge im Dezember 2015. Entsprechend den Anforderungen der norwegischen Behörden wurden die beiden Unternehmen nun rechtlich zusammengeführt. Der Name des neuen Unternehmens lautet DEA Norge AS.

Hans-Hermann Andreae ist neuer Managing Director des zusammengeführten Unternehmens. Sein Vorgänger Hugo Sandal wird Ende Mai in den Ruhestand gehen. Haakon Haaland, ehemals Managing Director von E.ON E&P Norge, wird künftig eine andere Führungsfunktion innerhalb der DEA Group übernehmen.

Hans-Hermann Andreae, der neue Managing Director von DEA Norge

„Es ist eine spannende Zeit, die Verantwortung als Managing Director für DEA in Norwegen zu übernehmen, einem der wichtigsten Länder in DEAs Portfolio", so Hans-Hermann Andreae. „Das neue Unternehmen sowie unsere Aktivitäten sind darauf ausgerichtet, auch in Zeiten niedriger Ölpreise nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen", so Andreae weiter. Die Neuausrichtung der Organisation gewährleistet ein effizientes Management des Portfolios und die Erfüllung der Verantwortlichkeiten von DEA in Norwegen, im Einklang mit den gesetzlichen Anforderungen und Erwartungen.

„Mit der Übernahme im vergangenen Jahr und der nun rechtlich abgeschlossenen Zusammenführung beider Unternehmen haben wir wichtige Schritte unternommen, um DEA in Norwegen weiterzuentwickeln", so Thomas Rappuhn, Vorstandsvorsitzender DEA Deutsche Erdoel AG. Zum Ausscheiden von Hugo Sandal sagt er: „Wir danken Hugo Sandal für seine langjährige Mitarbeit in unserem Unternehmen. Er hat DEA Norge in den letzten 20 Jahren mit Weitsicht und Engagement geprägt und genießt in der norwegischen Ölindustrie ein hohes Ansehen“.

In Norwegen hält DEA Beteiligungen an 69 Lizenzen und erreicht eine tägliche Produktion von mehr als 70.000 Barrel Öl-Äquivalent (2015). Darüber hinaus ist DEA Betriebsführer der Zidane-Fündigkeit, für die in diesem Jahr ein Feldesentwicklungs- und Betriebskonzept (Plan for Development and Operation, PDO) eingereicht werden soll. Das Unternehmen hält außerdem Beteiligungen an anderen vielversprechenden Fündigkeiten und Entwicklungsprojekten. Seit über 40 Jahren ist DEA auf dem Norwegischen Festlandsockel aktiv.

Hans-Hermann Andreae kam bereits im Jahr 1982 zur DEA, unmittelbar nach dem Abschluss seines Studiums der Erdöl- und Erdgastechnik an der Technischen Universität Clausthal-Zellerfeld. Während seiner internationalen Karriere in der Öl- und Gasindustrie verbrachte Andreae mehrere Jahre in Deutschland, Norwegen und Venezuela. Dabei arbeitete er als Reservoir Engineer, Project Manager und Area Manager unter anderem für die Unternehmen Deutsche Texaco und Preussag, bevor er als General Manager der Suez Oil Company (Joint Venture von DEA und der staatlichen Ölgesellschaft EGPC, 2003 - 2005) und General Manager von DEA Egypt (2006 - 2009) nach Ägypten wechselte. Wieder in Deutschland, war er in der Unternehmenszentrale in Hamburg als Senior Vice President für DEAs Geo Support Center verantwortlich. Nach der Akquisition in Norwegen im vergangenen Dezember leitete Hans-Hermann Andreae den Integrationsprozess der beiden Unternehmen.

 

Weitere Informationen

Dr. Olaf Mager                                                          
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DEA Deutsche Erdoel AG ist eine international tätige Explorations- und Produktionsgesellschaft für Erdgas und Erdöl mit Sitz in Hamburg. Das Unternehmen legt großen Wert auf sichere, nachhaltige und umweltschonende Gewinnung von Öl und Gas. Die DEA verfügt über 117 Jahre Erfahrung als Betriebsführer und Projektpartner entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Upstream-Geschäfts. Die DEA ist mit ihren 1.400 Beschäftigten an Förderanlagen und -konzessionen unter anderem in Deutschland, Norwegen, Dänemark, Ägypten und Algerien beteiligt. In Deutschland betreibt DEA darüber hinaus große unterirdische Erdgasspeicher.

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