Zurück zu den Meldungen

Hamburg, 18.12.2017

Förderstart im algerischen Gasprojekt Reggane Nord

Erfolgreicher Produktionsstart aus dem Projekt Reggane Nord in der algerischen Sahara.​ Bis zu 280 Millionen Kubikfuß Gas pro Tag (brutto) für 2018 geplant.

Thomas Rappuhn, Vorstandsvorsitzender DEA Deutsche Erdoel AG

Das Konsortium Groupement Reggane Nord (GRN), zu dem DEA mit einem Anteil von 19,5% gehört, gab heute bekannt, dass die Förderung aus vier von sechs Gasfeldern am 13. Dezember erfolgreich aufgenommen wurde. Die ersten zehn Bohrungen wurden in Produktion genommen. Weitere Bohrungen werden in den nächsten Tagen in Betrieb gehen. Der Produktionsanlauf begann mit einer Fördermenge von mehr als 280 Millionen Kubikfuß Gas pro Tag (DEA-Anteil: 55 Millionen Kubikfuß Gas pro Tag, was ca. 9.000 Barrel Öläquivalenten pro Tag entspricht). 

„Reggane Nord ist das erste Gasprojekt, das aus dieser prospektiven Region im Südwesten Algeriens in Betrieb genommen wurde. Der Öl- und Gassektor ist das Rückgrat der algerischen Wirtschaft und das Gas aus Reggane wird wesentlich zur Entwicklung des Energiesektors des Landes und ebenso zum weiteren Wachstum von DEA beitragen. Wir freuen uns, dass das Groupement den Meilenstein der Produktionsaufnahme erreicht hat", so Thomas Rappuhn, Vorstandsvorsitzender der DEA Deutsche Erdoel AG. 

Erfolgreicher Produktionsstart aus dem Projekt Reggane Nord
Der Produktionsanlauf begann mit einer Fördermenge von mehr als 280 Millionen Kubikfuß Gas pro Tag
Sameh Sabry, General Manager von DEA Algeria

„Alle Mitglieder des Reggane-Projektteams haben hervorragende Arbeit geleistet, um den Produktionsstart zu erreichen. Wir freuen uns, ein aktiver Partner in diesem Projekt zu sein", so Sameh Sabry, General Manager von DEA Algeria. 

Mit dem Start der Förderung begann die Inbetriebnahmephase, in der die Leistungsfähigkeit der errichteten Gasaufbereitungsanlage getestet und die neu gebaute nationale Gastransportpipeline GR5 mit dem Gas aus Reggane Nord gefüllt wird. Das Projekt umfasst die Durchführung, Komplettierung und Einbindung von 18 neuen Feldesentwicklungsbohrungen sowie die Komplettierung und Einbindung von 5 bestehenden Explorations- und Abgrenzungsbohrungen. Einige dieser Aktivitäten werden zeitlich über den Förderstart hinaus fortgesetzt.

Hintergrundinformationen zum Projekt Reggane Nord

  • Die Feldentwicklung in der algerischen Sahara wird von der gemeinsamen Gesellschaft „Groupement Reggane Nord" (GRN) durchgeführt, die von den Projektpartnern eigens für diesen Zweck gegründet wurde.
  • Die Partner des Groupement Reggane Nord (GRN) sind die DEA Deutsche Erdoel AG mit einem Anteil von 19,5 %, das algerische Unternehmen Sonatrach (40 %), Repsol (29,25 %) als Betriebsführer der Lizenz sowie Edison (11,25 %).
  • Reggane Nord liegt im Reggane-Becken der algerischen Sahara.
  • Die Explorationsaktivitäten wurden 2002 aufgenommen. Der Feldentwicklungsplan wurde am 30. November 2011 genehmigt. Anschließend wurde 2012 das Groupement Reggane Nord gegründet und die Feldesentwicklung aufgenommen.
  • Das Projekt Reggane Nord umfasst die sechs Trockengasfelder Reggane, Azrafil Sud-Est, Kahlouche, Kahlouche Sud, Tiouliline und Sali. 
  • Der Projektumfang bis zum Förderstart umfasste u.a. die Planung, den Bau und die Inbetriebnahme der zentralen Anlagen (Central Processing Facilities, CPF), einschließlich einer Gasaufbereitungsanlage (Gas Treatment Plant, GTP), eines Leitungsnetzes (Flowlines, Trunklines, Verteiler) zur Verbindung der Bohrungen mit der GTP und einer Gas-Export-Pipeline (ca. 74 km) von der GTP zur neu gebauten nationalen Gastransportleitung GR5.
  • Die Produktionsphase des Projekts wird sich voraussichtlich über 25 Jahre erstrecken.

Weitere Informationen

Olaf Mager
Leiter Externe Kommunikation
T +49 40 6375 2877 
M +49 162 273 2877
E Olaf.Mager@dea-group.com

Frank Meyer
Manager Externe Kommunikation
T +49 40 6375 2759
M +49 162 273 2559
E Frank.Meyer@dea-group.com

Hintergrundinformationen

DEA Deutsche Erdoel AG ist eine international tätige Explorations- und Produktionsgesellschaft für Erdöl und Erdgas mit Sitz in Hamburg. Das Unternehmen legt großen Wert auf sichere, nachhaltige und umweltschonende Gewinnung von Öl und Gas. Die DEA verfügt über 118 Jahre Erfahrung als Betriebsführer und Projektpartner entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Upstream-Geschäfts. Die DEA ist mit ihren rund 1.150 Beschäftigten an Förderanlagen und -konzessionen unter anderem in Deutschland, Norwegen, Dänemark, Ägypten, Algerien und Mexiko beteiligt.

Zurück zu den Meldungen